Hip Hop Autos

Aus den USA hat sich seit den 1980er Jahren der Trend in alle Welt exportiert, Autos im Hip-Hop Style zu tunen. Hip-Hop Autos sind insbesondere daran zu erkennen, dass mit viel und auffälligem Bling-Bling und Strass besetzte Buchstaben die Hecks und Seiten verzieren. So sind in wenigen Sekunden sportlich moderne Schriftzüge durch Car Bling Chrom-Buchstaben im Iced Out Bling Chrom Design angebracht und für einen authentischen Look sorgen. Durch die typische Graffiti-Kunst des Hip-Hop werden Autos zum Kunstobjekt erhoben. Während in den USA die charakteristischen großen Straßenkreuzer zu Hip-Hop Autos aufgemotzt werden, kommen hierzulande die üblichen Kleinwagen zum Einsatz, da sich 18- bis 20-jährige Hip-Hopper zumeist größere Autos nicht leisten können und Autos an sich einen anderen Stellenwert haben als in den USA.
Der nahezu in allen sozialen Schichten und fast allen Altersklassen verbreitete und beliebte weil “coole” Lifestyle des Hip-Hop hat mittlerweile auch in der Automobilindustrie dazu geführt, einen entsprechenden Markt zu erschließen.
So engagierte sich Suzuki im Jahr 2007 erstmals bei den MTV Hip-Hop Open am 21. Juli 2007 im Stuttgarter Reitstadion an den Cannstatter Wasen als einer der Sponsoren. Das von dem Hersteller entwickelte Modell Swift Sport “Beat” wurde in diesem Rahmen präsentiert und zielt mit dem typischen Design auf die Hip-Hop Gemeinde als neue Käuferschicht.
In Stuttgart gaben sich so auch internationale und nationale Hip-Hop-Stars das Mikrophon in die Hand, unter anderem Jan Delay und die Stuttgarter Band Freundeskreis.
Da zum unverwechselbaren Look eines Hip-Hop Autos der entsprechend starke Sound gehört, versteht sich von selbst. Das von Suzuki mit einer starken Blaupunkt-Anlage schon serienmäßig ausgestattete Modell kann da mit Sicherheit nicht mit den getunten Wagen der Bastler mithalten.

Um die Sounds von 50 Cent, Jadakiss und Missy Elliott richtig umzusetzen, braucht der Hip-Hopper schon eine stärkere Technik.

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